Nachdem Tief “Daisy” in den ersten Januartagen den Wintereinfluss mit Schneefall und starken Winden entgültig durchgesetzt hatte, kam am Freitag Nacht das Tief “Keziban”. Erneut mit viel Schnee, und, was für die Auswirkungen auf Straßen und Wegen noch viel entscheidender ist, mit viel Wind.
Den einen freut´s, wenn er nachmittags bei Sonnenschein zum Rodeln geht, den anderen nervt´s, wenn er auf dem Weg zur Arbeit über das Feld maschieren muss. Aber in einem sind wir uns wohl alle einig: Ein Tag, abgeschnitten von dem Rest der Welt, lässt sie allgemeine Geschwindigkeit abnehmen und man konzentriert sich wieder auf sich selbst, auf seine Nächsten und atmet ein wenig durch.
In diesem Sinne: Ein Hoch auf Tief “Keziban”



Solche Schneekatastophen waren vor 50 und mehr Jahren die Regel. In meinem demnächst erscheinenden Buch gibt es auch zu diesem Thema spannende Geschichten. Und vor 700 Jahren gab es hier noch Wölfe und Wisente.
Bis bald, Christa Rachow